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Burning Strawman – Farewell to Winter

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Besetzung
Blasorchester
Genre
Konzertwerk, Programmmusik
Jahr
2025
Dauer
08:15
Schwierigkeitsgrad
3

Wie in vielen Regionen Europas wird auch in Remich (Luxemburg) jedes Jahr am Aschermittwoch symbolisch der Winter verbrannt. Diese Tradition markiert das Ende der Fastnacht und den Übergang sowohl zur Fastenzeit als auch zum herannahenden Frühling.

Der Beginn lässt das Publikum den Winter deutlich spüren. Diese Jahreszeit steht für Kälte, Nässe und Dunkelheit, aber auch für Stillstand und Erstarrung. Am Aschermittwoch zieht dann die Dorfgemeinschaft in einem feierlichen Umzug durch die Stadt, begleitet von einem traditionellen Lied, tanzenden Kindern und einem Strohmännchen, das den Winter verkörpert. Es ist das letzte Mal, dass die Ausgelassenheit der Fastnacht gelebt wird – ein Moment, in dem man noch einmal laut, bunt und „verrückt“ sein darf.

Nach und nach verändert sich die Stimmung. Der Umzug verlangsamt sein Tempo und geht in einen Trauermarsch über. Gemeinsam bewegt sich die Menge zur Brücke. Dort angekommen wird das Strohmännchen entzündet. Das loderne Feuer ist zu hören, während die letzten Geister der Fastnacht vergehen und der Winter endgültig verabschiedet wird.

Schließlich fällt das brennende Strohmännchen ins Wasser. Dieser Moment steht sinnbildlich für Reinigung und Neubeginn. Innerlich ist bereits die Wärme des kommenden Frühlings spürbar – einer Zeit des neuen Lebens, des Wachstums und der Hoffnung, die den Grundstein für einen fruchtbaren Sommer legt.

„BURNING STRAWMAN“ wurde von der Stadtkapelle Concordia Remich (LU) in Auftrag gegeben und ist ihr anlässlichihres 150-jährigen Jubiläums gewidmet.

Noch nicht bestellbarNoten erschienen bei Symphonic Dimensions Publishing